|
Die MicroMountains Applications AG hat den Sprung zur Existenzgründung geschafft. Erste Projekte zur Entwicklung mikrotechnischer Anwendungen stehen auf der Agenda. Mit Thomas Link hat ein ausgewiesener Fachmann die Position als Vorstand eingenommen.
Was 2005 mit einer Idee aus der Zukunftswerkstatt des MicroMountains Network begann, mündet jetzt in ein professionelles Unternehmen: Die MicroMountains Applications AG mit Sitz im Gebäude der IHK in Villingen- Schwenningen hat kürzlich ihre Arbeit aufgenommen und steht der mittelständischen Wirtschaft als kompetenter Dienstleister für die Entwicklung und Anwendung von Mikrotechnologien zur Verfügung.
Als Applikationszentrum schließt die neue AG eine Lücke zwischen Forschung und Industrie. Sie soll die industrielle Verwertung mikrotechnischer Innovationen beschleunigen und Entwicklungen bzw. Prototypen zur Anwendungs- und Serienreife führen.
„Im Entwicklungsprozess betreuen wir die Phase der entscheidenden drei Jahre vor einem Produktstart“, definiert Vorstand Thomas Link die Position der Applications AG. „Wir sind ein One Stop Shop für Mikrotechnologien – ein Partner für alles,“ ergänzt er. Das Projektmanagement erstreckt sich – je nach Bedarf der Auftraggeber aus der Industrie – über mehrere relevante Handlungsfelder. Dazu zählen Forschung, Fertigung, Qualitätssicherung, Controlling, Finanzierung, Förderung und einiges mehr. Darüber hinaus bietet die Applications AG Markt- und Patentrecherchen an. Sie hilft Unternehmen, ihre Schutzrechte und Lizenzen abzusichern und ihre Innovationsstrategie zu planen. „Mit diesen Dienstleistungen verschaffen wir unseren Kunden die nötigen Sicherheiten und Entscheidungsgrundlagen“, erläutert Thomas Link. Fachliche Tiefe wird eine herausragende Stärke der Applications AG sein.
Auch die alles entscheidende Frage nach der Fertigung neuer mikrotechnischer Produkte will die AG beantworten, denn die wenigsten Anwender verfügen selbst über die nötigen Reinräume. Thomas Link: „Wir kooperieren mit spezialisierten Anbietern, darunter Institute wie das IMTEK in Freiburg und das HSG-IMIT in Villingen- Schwenningen.“ Dort stehen entsprechende Prozesslinien zur Verfügung.
Und dort kennt Dipl.-Ing. Thomas Link sich bestens aus, denn seit 1999 war er als Entwickler am HSG-IMIT tätig – seit 2003 als Leiter der Produktgruppe Inertialsensorik und -systeme. Zuvor hatte er an der Hochschule Furtwangen Mikrosystemtechnik studiert.
Mehr Informationen gibt es in Kürze auf der Internetseite www.mm-applications.com. Unternehmen, die Mikrotechnologien anwenden wollen, wenden sich an Thomas Link, E-Mail link-applications.com, Telefon +49 7721 206 495 0.
|